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Friday, February 20. 2009 Von tierischen Kohlensäuren und frischen KirchenPosted by Sabrina in Denkbar, SammelsuriumComments (0) | Trackbacks (0)
Daß der Saarländer an sich etwas seltsam ist, wissen die meisten durch die Ausstrahlung der "Heinz Becker"- Serie im Fernsehen.
Daß er allerdings auch noch seltsame Vorlieben hat, sieht man an der Verwendung des Schwenkers zum Grillen. Auch in den 9 Jahren Gymnasium konnte ich das Wesen des Saarländers nie ganz ergründen und von daher war ich auch nicht verwundert, als ich beim Besuch des Flammkuchenhauses in Saarbrücken auf folgenden Eintrag in der Getränkekarte gestoßen bin: Interessieren würde mich allerdings die Herstellung des Kirchenaromas...Wird dafür der Wein in der Saarbrücker Ludwigskirche gelagert? Werden Schweißtücher von Pfarrern extrahiert? Oder gar Holocaustleugner ausgepresst? ;) Nicht minder spannend fand ich auch diesen Wein: Sunday, February 15. 2009
Für das Mittagessen ist diese Sammelsurium oft eine gute Inspirationsquelle.
Diese Kartoffelsuppe ist für mich ein Eintopf und auch nicht wie ausgelobt spezifisch serbisch, aber sie kam außergewöhnlich gut an, deswegen darf sie am ![]() teilnehmen. Für 4- 5 Mittagshungrige braucht man:
Während dessen (und das widerspricht eindeutig dem Eintopfgedanken) gehackte Zwiebel und Knoblauch in einem Topf bräunen, Hackfleisch dazu geben, kross braten und großzügig mit Paprikapulver bestäuben. Das Hackfleisch, die Paprika und ggf. etwas scharfes Tomatenmark/ etwas Chili kurz vor Garende zu den Kartoffeln geben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Um das ganze doch als Eintopf zu tarnen, könnte man auch das Hackfleisch vorm Kochen der Kartoffeln im gleichen Topf anbraten ;) Ich hab noch einmal kurz den Pürierstab reingehalten, um das ganze etwas sämig zu gestalten. Meine Kollegen hätte sich noch über den ein oder anderen Debreziner gefreut, waren aber auch so begeister von der deftigen Komposition. Saturday, February 14. 2009
Gelegentlich haben meine Kollegen auch die Anwandlung und Passion etwas zu kochen.
Raus kommen dabei meist einfache, aber auch wohlschmeckende Mittagessen. In diese Kategorie fällt auch der Schmeiß- rEintopf meines Kollegen. Dafür braucht man eigentlich alles, was der Kühlschrank so hergibt, konkreter bedeutet das:
Ist das Gemüse bissfest, gibt man die Petersilie dazu, bindet das ganze leicht mit etwas mit Wasser angerührtem Mehl und würzt nochmal kräftig. Diesmal viel deutlicher ein Eintopf als der oben :) Einfach und deftig, magenfüllend und wärmend. Gelegentlich schmeißen wir -wie dieses Mal- auch noch eine Knollenselerie dazu oder weihnachtsgeschenkte Bockwürste in Scheiben. Saturday, February 14. 2009
Die kalte Jahreszeit schreit gradezu nach heißen, wärmenden Gerichten. Kein Wunder also, daß bei den Kochtöpflern das Blog- Event Eintopf ins Leben gerufen wurde, und daß unsere Arbeitsmittagessen als Eintopf- Wochen bezeichnet werden konnten.
Bei meinen Kollegen ist Fleisch etwas beliebter als bei mir, deswegen aßen sie z.B. eine Art Gaisburger Marsch. Darauf hab ich verzichtet, auch wurde er beim Aufwärmen nicht besser, was extrem aufgeweichte Spätzle nicht alles ausmachen ;) Ich koche eher Eintöpfe ohne oder mit eher weniger Fleisch, z.B. einen Serbischen Kartoffeleintopf oder ein Schmeiß- reinTopf inspiriert von meinem Kollegen. Wednesday, February 4. 2009
Wer beständig die Toilettenspülung nicht betätigt und dies mit persönlichen Problemen begründet, ist in meinen Augen nur schwer überlebensfähig...
Saturday, January 10. 2009
Nachdem ich das eine verpaßt hab, steht das nächste schon in den Startlöcher.
Zufälligerweise habe ich in dieser arbeitsarmen Woche genau mit dem begehrten Gemüse gekocht und werde dieses Mal am - Event teilnehmen.Bei uns gab es Schwedische Spaghetti Für dieses nette Crossover braucht man für 4 gute Esser:
Zu allererst mal alle Gemüse putzen und schälen. Dann das Hackfleisch in einem Topf oder einer tiefen Pfanne bräunen. Währenddessen war mein Kollege so nett, Lauch in feine Ringe zu schneiden, 3 Karotten fein zu reiben, 2 grob, die Sellerie ebenfalls grob zu reiben. Das ganze zum Hackfleisch geben und weich dünsten lassen. Ich mußte etwas Wasser zugeben, da mir das ganze sonst angekockelt wäre. Zeit, die Nudeln zu kochen und den Käse zu reiben. Nudeln abgießen. Den Käse und 1- 2 EL Tomatenmark zum Gemüse geben. Jetzt sollte das ganze mehr oder weniger sämig sein. War meins nicht, deshalb Wasser dazu -> zu flüssig; deshalb mehr Tomatenmark dazu und das ganze abgeschmeckt. Fertig. Fazit: Lecker, würzig. Wegen mir hätte noch ein wenig mehr Sellerie reingekommt. Die angesagte Knoblauchzehe hatte ich glatt übersehen. Sie wurde vor der Käsezugabe -geschält und mit Salz zerrieben- zugefügt und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, mitgedünstet. Statt dem angegeben Käse haben wir Ziegengouda verwendet, weil mein Chef eine Laktoseintoleranz hat. Eigentlich ißt er auch keinen Ziegenkäse, aber er hat das Essen sehr lecker gefunden und ist auch nicht vom Stuhl gekippt, als wir ihm die Wahrheit über die Sauce verrieten ;) Saturday, January 10. 2009
Nicht, daß ich in den letzten Wochen untätig war, unaufmerksam trifft es eher.
Und so kam es auch, daß ich mal wieder einen Event- Termin verpaßt hab: ![]() Dabei gab es doch diese wunderbar wintertauglichen Tagliatelle mit Maronen, Haselnüssen und Salbei bei uns. Verwendet hab ich dazu
Die Maronen hab ich angeritzt und in gesalzenem und leicht gezuckertem Wasser gar gekocht, noch relativ heiß von Schale und brauner Haut befreit und in nicht zu dünne Scheiben geschnitten. Den geschälten Knoblauch ebenfalls in Scheiben schneiden, die Haselnüsse mit einem Messer grob hacken. Während es sich die Maronen, der Knoblauch und die Nüsse mit dem Öl in der Pfanne gemütlich machen und dort etwas bräunen, schon mal die Nudeln kochen. Salbeiblätter in Streifen schneiden und der Maronen- Knobi- Nuss- Mischung geben. Etwas vom Nudelwasser dazu gießen, mit den abgegossenen Nudeln vermischen und abschmecken. Mit gehobeltem Parmesan bestreut servieren. Trotz viel Öl, Nudelwasser und einem kleinen Butterflöckchen war es doch recht trocken und sehr sättigend. Die Reste, die 2 Tage später mit einem guten Schuß Sahne aufgewärmt wurden, schmecken dagegen deliziös und gar nicht mehr trocken. Monday, December 22. 2008
Die Weihnachtsplätzchen sind schon fast alle gegessen oder bei den Eltern vergessen worden
und das neue Jahr ist auch nicht mehr das jüngste, aber nichts desto trotz will ich allen, die hier vorbeischauen, noch alles Gute für 2009 wünschen, viel gutes Essen und vor allem Gesundheit, da ich letztes Jahr erstmal richtig gelernt hab, wie wichtig sie ist. In diesem Sinne laßt uns das Leben bei den Hörnern packen und es richtig genießen. Friday, October 31. 2008
Der Gärtnerblog veranstaltet auch im Oktober wieder ein tolles Event, das Thema diesmal Quitten.
![]() Idealerweise gibt es dieses Jahr nicht nur eine Apfel-, sondern auch eine Quittenschwemme. Wir haben bei Freunden geerntet und auch von einem Kollegen noch einen Stiege voll bekommen. Das schrie nach dem leckeren Kuchen vom letzten Jahr, was wieder auf allgemeine Begeisterung stieß. Für das Garten- Koch- Event mußte jedoch noch etwas anderes her. Dieser Kuchen wurde es aus zeitlichen Gründen nicht. Stattdessen gabs heute Gebackene Quitten als Dessert. Dafür
Die gedünsteten Quitten durch den Teig ziehen. In heißem Öl ausbacken, bis sie goldbraun sind. Die fertigen Quitten auf Küchenpapier abtropfen lassen, nach Geschmack mit Zucker bestreuen oder in Zucker schwenken. Lauwarm königlich genießen. Angeblich war das Rezept auch bei der Frau des Erzherzogs von Österreich anno dazumal beliebt. Allerdings mit dunklem Bier und viell. mit nicht so ganz flüssigem Teig. Thursday, October 9. 2008 Wenn der Postmann zweimal klingelt...Posted by Sabrina in Denkbar, Es(s)-BarComments (2) | Trackbacks (0)
...hat er leider Pech gehabt, denn einer war schneller als er.
Einer ist in diesem Fall, Thomas, aka Balu. Er war nämlich derjenige, der mich bei Rosas DFssgF (Deutsche Foodblogs schicken sich gegenseitig Fresspakete!), beglücken "durfte". Nachdem mein Paket aufgrund der Käseherstellung etwas langsam vom Stapel kam, erreichte mich eine Postkarte mit dem DFssgF- Logo ![]() und dem Hinweis "Alle Dinge kommen zu dem, der zu warten versteht". Wie wörtlich das zu nehmen war, verstand ich erst, als Thomas, mir das Paket persönlich in die Hand drückte. Das fand ich wirklich eine gelunge Überraschung. Folgendes erhielt mein Münsterländer Päckchen: -"Dicke" Nudeln der Fattoria La Vialla, auf die ich mich sehr freue, besonders nachdem ich registriert habe, daß die Firma schon mal Produkte der Fattoria zu Weihnachten bekommen hat und wir natürlich alle was ab bekommen haben :) -Honig 'hmm' -Pumpernickel, eine Münsterländerspezialität (wieder was gelernt) -Erdbeermarmelade, stellt mich als Kaum- Frühstücker vor eine Herausforderung, aber ich stell mich ihr -eine Flasche Pinkus- Münstersch Alt, "weinähnlicher Charakter, 5% Alkohol, bekömmlich", Bio ->perfekt! -selbstgebackene, mürbe Haferflockenkekse, sehr lecker (hiermit bestelle ich schon mal das Rezept) und -eine kleine Salami, weil ich mich den echten Münsterländern Spezialitäten, Schinken, aus Prinzip strikt verweigere und Thomas, glaub ich zumindest, vielleicht ein bißchen herausgefordert hab Lieber Thomas, ich hab mich über Deinen Besuch und Dein Päckchen sehr gefreut. Vielleicht magst Du mal erzählen, ob Ihr dann in Esslingen ward, und ob es Dir gefallen hat. Wednesday, September 24. 2008 Dies ist des Herbstes leidvoll süße KlarheitPosted by Sabrina in Es(s)-BarComments (0) | Trackbacks (0)
Nachdem ich heute Morgen die ersten Leutchen mit Handschuhen gesehen hab, wußte ich 1. nicht nur mich fröstelt es und 2. der Herbst ist da!
Und das schreit gerade zu nach leckerem, seelen- und magenwärmerndem Essen. Neben einer äußerst leckeren Pälzer Zwiwwelsupp, mal ganz ohne Brot und Käse, gab es am Wochenende auch einen Herbstlichen Feldsalat mit gratinierten Feigen Für 2 Sonntagsfrühnachmittagshungrige:
Die Feigen eventuell waschen, über Kreuz am Stielansatz einritzen, unten zusammen drücken, damit sie die Schnittflächen (oben) etwas öffnen (nicht zu weit!), den in Scheiben geschnitten Käse kunstvoll darin unterbringen. Alles mit wenig Vanillezucker bestreuen, in eine gefettete Auflaufform setzen und im Ofen so lange gratinieren, bis der Käse leicht bräunt und der Zucker geschmolzen ist. Während dessen dann den Feldsalat verlesen und waschen. Paprika waschen, putzen, würfeln. Aus 2 Teilen Kürbiskernöl und 1 Teil Olivenöl, je einem TL Merretich und Senf, einem Schuß Sahne eine Sauce zusammenrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vorm servieren mit dem Salat mischen. Die Feigen separat servieren. Hat uns gut geschmeckt. Herr R. hätte gerne etwas mehr Käse gehabt. Ich will nächstes Mal einen Schuß Portwein oder dunklen Balsamico in den Feigen. Kürbiskerne hätten bestimmt auch gut in den Salat gepaßt, aber mit der Paprika wars schon schön knackig :) Monday, September 22. 2008 Entschleunigung für Expressreisende- Lektion IPosted by Sabrina in ErholsamComments (3) | Trackbacks (0)
"WO fahrt Ihr hin?", war die meist gestellte Frage auf die Nennung des diesjährigen Urlaubsziel. "Wie kommt man denn darauf?", die zweithäufigste.
Rumänien war das Urlaubsziel der Wahl in diesem Jahr. Aus einer spontanen Laune heraus eingefallen, nach zähem Ringen durchgesetzt und immer mit einer kleinen romantischen Sehnsucht nach dem Transsilvanien der vielen Dracula- Filme geplant. Den Reaktionen konnte man anmerken, daß Rumänien heute immer noch mit vielen Vorurteilen (?) in Verbindung gebracht wird: düstere Landschaften in Transsilvanien, Einöde in der Walachei, bettelnde Straßenkinder und arme Alte, Rückständigkeit, mittelalterliche Zustände, Zigeuner etc. Aber wir sind ja hartnäckig und haben und davon nicht abschrecken lassen. Nach 2 Tagen in Bukarest, die heiß waren und sightseeing intensiv, haben wir uns aus dem Verkehrschaos aus Hupen und Rasen in die ländliche "Idylle" begeben und sind in den Karpaten, genauer gesagt im Bucegi- Gebirge rund um Sinaia ein wenig gewandert und haben das Kloster sowie eines der zahlreichen, vermeintlichen Dracula- Schlösser besucht, das doch eigentlich viel mehr Hintergrundgeschichte zu bieten hat. Monday, September 22. 2008
"Erst denken, dann handeln" wäre am Wochenende die Devise gewesen...
...oder die fallende Reibe einfach fallen zu lassen und nicht mit der fiesen Raspelseite zu fangen :-( Friday, August 29. 2008
Beim Stöbern haben ich mal wieder was interessantes gesehen, das ich noch nicht kannte: Blutpflaumen.
Hab ich dann am Wochenende auch tatsächlich auf dem Esslinger Markt gesehen und gleich mitgenommen. Herr R. waren sie zu sauer, mir von der Menge her zu viel. Deshalb: schwupps eingefroren und flux wieder aufgetaut für das Garten- Koch- Event Pflaumen & Co ![]() Weil es schon so viele süße Beiträge gab und ich ein wenig faul war, hab ich mich für einen Blutpflaumen- Gorgonzola- Snack entschieden. Dafür hab ich abends ein Stück Blätterteig von der Rolle geschnitten und in Quadrate geschnitten, darauf die entkernten Blutpflaumen (sie lassen sich im noch mehr oder minder gefrorenen Zustand wesentlich einfacher entkernen -und auch häuten, wenn man will) und den besten, cremigsten Gorgonzola des Marktes verteilt. Die Ecken aufgerollt, damit nix rausläuft. Das Ganze wartete über Nacht im Kühlschrank und durfte heute morgen, nachdem die Ränder mit etwas Wasser bestrichen wurden, für 15- 20min. in den Backofen. Es duftet herrlich (auch für mich Nicht- Frühstücker) und ich mußte mich die ganze Zeit beherrschen, nicht schon im Auto zu naschen. Schmecken tut es auch: leicht herb, süß, sauer, fruchtig. Fazit: Einfach und gut vorzubereiten. Eine gute Alternative zu Gorgonzola- Birne Mach ich mal wieder, Pflaumen hab ich ja noch genug ;) Leicht warm schmeckte es noch besser. Der Estragon, den ich probeweise drübergestreut habe, ging völlig unter. Friday, August 15. 2008
Der Geruchssinn eines Menschen ist unterdurchschnittlich ausgeprägt. Im Laufe der Evolution haben sich andere Sinne weiterentwickelt, der Geruchssinn wohl eher zurückgebildet.
Ich gehöre zu den Menschen, die sehr auf Gerüche ansprechen. Gerüche wecken in mir viele Erinnerungen, an das Ofenfeuer in der Küche meiner Oma, an meinen ersten Freund, an die alten S- Bahnen in Stuttgart... Die Erinnerungen hängen nicht selten auch mit Essen zusammen. Zwetschgenkuchen im Herbst, Zimtduft bei der Plätzchenbäckerei um Weihnachten, Essigwasser beim Ostereier färben und im Sommer frische Beeren vom Strauch in den Bauch :) Jutta hat mit ihrem Vorschlag zum Blogevent Sentimental Journey ja schon eine Welle an Erinnerungen losgetreten ![]() Ich habe lange überlegt, was ich beisteuern könnte: Die Küche meiner Oma hat mich sehr geprägt, da ich die meisten Jahre meines Lebens bei ihr zu Mittag gegessen hab. Sie war es wahrscheinlich auch, die mir Fleisch verleidete. Kurz nach dem 1. Weltkrieg geboren, hegte sie nach entbehrlichen Zeiten große Wertschätzung für Fleisch, es wurde zur Zeit als sie noch aktive Bauern waren auch auf dem Hof geschlachtet. In besonders schlimmer Erinnerung sind mir ihre Koteletts mit eckligem Speckrand oder ihre Bratkartoffel mit Speckgrieben geblieben. Mein Opa meckerte dann immer, weil ich mich so lange weigerte, das zu essen, bis ich etwas eigenes gekocht gekriegt hab. So bin ich auch heute noch sehr wählerisch und picke gerne im Essen rum ;) Die Küche meiner Mutter mag ich, obwohl -oder gerade weil- sie so anders ist als meine eigene und vielleicht auch, weil es mir einfach nicht gelingen will, Bratkartoffeln zu machen wie sie oder Brotsuppe oder Grießschnitten, Milchreis, Rosenkohl mit weißer Soße oder einfach, weil es bei ihr immer schmeckt. Zu meinen Geburtstagen buk sie früher "immer" eine Kuppeltorte mit einer dunklen Schokocremefüllung inklusive Pistazien (ganz selten) und Marzipan unter eine dicken Schicht Schokoladenglasur. Diesen Kuchen wünschte ich mir auch zu meinem Geburtstag nächste Woche, aber leider finden weder sie noch die Tante das Rezept und auch das Internet schweigt. So bleibt mir noch die bitter- süße Erinnerung an einen Schatz meiner Kindheit und Jugend. Deshalb werde ich ein Würstchengulasch einreichen, das bei mir und meinen Kollegen Erinnerungen an Kindergeburtstag geweckt hat, obwohl mir partout nicht einfallen will, ob ich das je auf einem Geburtstag gegessen hab. Für eine Horde hungriger Jungs braucht man:
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, sanft andünsten, Tomatenmark dazugeben, mitdünsten. Derweil die Paprika putzen, klein schneiden, ein bißchen mitdünsten. Mit den passierten und gehackten Tomaten "ablöschen" und aufkochen lassen. Die Wursträdle dazugeben, kurz mitkochen lassen, damit die Würstchen warm werden. Nach Belieben würzen. Mit Reis oder Baguette servieren. Die großen Jungs hier im Büro waren zufrieden und satt und konnten danach weiterspielen :) |
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