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Friday, November 25. 2011
Yippieh, mein Päckli ist da.
Evi von der kyche hat mich in diesem Jahr beim (D)FssgF –immerhin schon Nr. 7- bedacht und das hat sie ganz großartig gemacht :) In einem Versand- und Geruchstresor fand ich als allererstes einen handgeschriebenen Brief von Evi (Du hast übrigens eine tolle Handschrift *neidneid*), in dem sie mir beschrieben, was sie ausgewählt hat und warum. Und zwar waren das: Hiffenmark Honig Hiffenketchup Parmesan-Pfeffer-Biscotti Früchtebrot Langer Pfeffer, Sichuanpfeffer, Bockshornkleesamen und Tonkabohnen sowie 2 kleine Ausstecherle Herzlichen Dank, Evi, für das tolle Paket. Du hast voll ins Schwarze getroffen. Um nur ein paar Eindrücke zu geben: Ich bin absolut begeistert von den Biscotti, sehr gespannt auf den Hiffenketchup und höchst erfreut über die Tonkabohnen –und ich werde todesmutig das Früchtebrot probieren :) Danke auch nochmal an Rosa von der Schnuppensuppe für die Organisation. Die Fotos sind zu entschuldigen (Handy und Abend ist in dieser Jahreszeit kein gute Kombination) ~~~~~ Achja, liebe Ulrike, falls Du das liest, laß das Quittenbrot nochmal ein bißchen trocknen. Meines ist jetzt viiiel besser geworden (nach meinen Vorstellungen). Thursday, November 17. 2011
Während allenthalben (hier und hier und hier) schon zur Wahl des Lieblingsplätzchens aufgerufen wurde, geht hier alles noch in ruhigen Bahnen.
Ein Miniteil wurde in den letzten zwei Tagen angefangen, läuft jedoch nur ferner unter dem Wort Plätzchen und es ist auch eigentlich mehr für das (D)FssgF 7- Päckchen... Darüberhinaus machte mir der hintere Fototeil deutlich, warum die Weihnachtsmandeln von einem großen schweizerischen Schokiproduzenten ihren Preis haben... Sunday, July 31. 2011
Da der Kühlschrank erfreulicherweise gerade gut gefüllt ist, gab es heute auch mal was richtiges zu essen.
Unter der Woche gibt es derzeit eher Brot und Käse und die Lust was zu kochen ist gering, dieses Gericht hat mal wieder gezeigt, daß das ein Fehler ist: Bohnen- Kartoffelpfanne Dafür wurde folgendes verbraucht: 5 kleine Kartoffel geschält, gewürfelt, in Butterschmalz gebraten, mit Salz gewürzt. Derweil habe ich 2 Handvoll breite Bohnen gewaschen, geputzt und in große Stücke geschnitten, eine rote Zwiebel geschält, 3 Miniknoblauchzehen aufgetaut, Bohnenkraut geschnitten, 1 Handvoll gelben Flaschentomätchen und 1 konventionelle rote Tomate gewaschen, putzt und gewürfelt. Kartoffel sind gar und knusprig, also raus aus die Pfanne und Zwiebel rinn in die Pfanne, anschmurgel, Knobi dazu, Bohnen dazu, Deckel druff, 10min. bei mittlerer Hitze garen lassen (ich habe nach der Hälfte der Zeit ein bißchen Wasser und das Bohnenkraut zugegeben). Dann alle Tomätchen dazu, 1- 2 Löffelchen Dijonsenf, Rosmarinsalz und frisch gemahlenen Pfeffer und weil die Bratkartoffeln nun vermutlich auch wieder kalt sind, diese auch dazu. Die Tomaten leicht zerfallen lassen, dann ist es fertig. Schnell ab auf den Teller und genießen :) Wie schön grünes Gemüse und Dijonsenf zusammenpassen, sieht man auch hier, in einem meiner Lieblingswinterrezepte diesen Jahres. Sunday, July 31. 2011
Bei Petra hab ich es zuerst gesehen: Kühlschrankeinblicke
Da ich erst seit ungefähr einem 3/4 Jahr wieder einen Kühlschrank für mich allein hab und auch noch mit separatem Gefrierfach, und mich das irre freut, mach ich einfach mal mit: Parttime-Single-Kühlschrank, chaotic, no kids, no pets, usually no Coke :) Wie bei allen anderen gilt natürlich auch hier, fragen werden gerne beantwortet Monday, June 6. 2011
Ziegen(frisch)käse scheint ein kleiner Frühsommertrend in der Blogwelt zu sein (z.B. hier, hier und hier).
Praktischerweise gibts den derzeit sehr oft im Bioladen günstig zu kaufen. Also nix wie los mit dem Nachbasteln. Petra schrieb darüber, sie seien ein Traum -sie hat recht :) Gebratener Spargel mit Honig und Ziegenkäse-Crêpes, leicht umgebastelt mit Mascarpone, Zuckerschoten, Tomaten und Flußkrebsen Den Teig habe ich wie Petra mit 1 Ei, 100g Vollkornmehl (evtl. Dinkel), 2 EL Rapsöl und rund 200ml Milch zubereitet, gepfeffert und recht viel gesalzen. In den Teig kamen mehrere kleingeschnittene Blätter Liebstöckel und etwas tiefgefrorene kleingehackte Petersilie . Der Teig darf solange quellen, bis 200- 300g weißer Spargel geschält und in Stücke geschnitten wird. Spargel in einer Pfanne mit Deckel in etwas Öl dünsten. Gleichzeitig die Crepes in einer anderen Pfanne ausbacken. Sobald ein Crepes fertig war, habe ich ihn noch warm mit Mascarpone bestrichen und mit gehackten vorgekochten Flußkrebsschwänzen und Rosmarinsalz bestreut. Weil von der Mascarpone nicht mehr allzu viel übrig war, wurde die andere Hälfte der Crepes mit Ziegenfrischkäse bestrichen. Crepes aufrollen und evtl. warmstellen. Zum Spargel habe ich 1 TL Waldhonig, einen guten Schuß Holunderblütenessig und 1 TL Rotisseursenf gegeben und offen noch weiter garen lassen. Kurz bevor der Spargel gar ist, eine Handvoll gewaschene und in Scheiben geschnittene Cocktailtomaten und geputzte, halbierte Zuckerschoten zugeben. Jetzt noch schnell mit Rosmarinsalz und Orangenpfeffer abschmecken und zusammen mit den Crepes servieren. Lecker- fruchtig, perfekt gewürzt. Ein ideales Sommerabend- oder -mittagessen :) Der Ziegenkäse paßte noch ein wenig besser als die Mascarpone. Die Flußkrebse waren in der Kombi mit Ziegenkäse kaum zu schmecken. Mittelscharfer Senf war aus, aber der Rotisseursenf in Kombi mit dem starken Pfeffer haben es wunderbar getan. Die Zuckerschoten nicht zu früh zum Spargel geben, sonst ist die tolle Farbe dahin. Danke Petra! Saturday, January 15. 2011
Vorsätze sind Schall und Rauch. Der beste, aber doch schwierig umzusetzende ist zufrieden und glücklich zu sein.
Was jedoch Essen angeht, kann man gar nicht genug (gute!) Vorsätze haben. Da ich momentan nur für mich koche, kann ich den Essensplan sehr flexibel gestalten. Nachdem ich letztes Jahr damit angefangen hab, mich an unbekanntes Gemüse heranzuwagen, versuche ich dieses Jahr, mutiger zu sein und Sachen zu kombinieren, die ich mir nicht zusammen vorstellen kann. ![]() Beide Vorsätze erfüllen sich mit dem folgenden Gericht, das vor kurzem Lecker- Tagesrezept war: Nudeln mit Roter Beete und Meerrettich-Sahne Für eine Person mit viel Hunger: 1 Rote Beete schälen, klein würfeln und in wenig Wasser fast gar kochen (oder vorgekocht Beete nehmen, die braucht nicht gekocht zu werden) . 1 rote Zwiebel klein schneiden und in Öl andünsten. Wenn sie glasig sind, mit etwas Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen. Dann mit einem guten Schuß Himbeer- und/oder Holunderblütenessig ablöschen, 1 Tasse Brühe oder Kochwasser der roten Beete zugießen und, solange köcheln lassen wie die Nudeln (bei mir Tagliattelle) garen. Währenddessen den frischen Meerrettich reiben (je nach Schärfe 2cm oder mehr) und mit einem halben Becher sauerer Sahne verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Beete- Würfel zum Erhitzen in die Zwiebel-Essig-Mischung geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Ich habe zum Schluß noch einen Schuß weißen Balsamico dazugeben, da es mir zu süß war. Nudeln abgießen und mit den Beeten und der Meerrettich-Sauce anrichten. Süß-säuerliche, leicht scharfe Kombi zu Nudeln. Nächstes Mal mische ich die Sauce unter die Beete- Zwiebel- Mischung und lasse sie kurz warm werden, damit der Meerretich-Geschmack mehr rauskommt. Nach Bortscht mit Ingwer und Rote Beete- Suppe eine schöne Neuentdeckung der Kombination und des frischen Meerretichs...und jetzt muß ich mich entschuldigen, ich muß jetzt dem schönen Vorsatz von Sus, Jutta und Barbara huldigen. Wednesday, December 1. 2010
...Das machte sich auf seinen langen Weg von der Bundeshauptstadt in die Provinzhauptstadt aller Mittelalterweihnachtsmärkte.
Doch es sollte ein extrem langer Weg werden, da der bereifte Bote das Tor und den Ersatzannahmeknecht nicht fand und die wertvolle Fracht wieder dem ursprünglichen Besitzer zudachte. Aber sowohl die holde Senderin als auch die sehnsüchtige Empfängerin waren hartnäckig. Und so wurde mit verschlüsselter Hilfe der DFssgF 6-Verschwörerin der starköpfige Bote nochmals auf den Weg geschickt. Es begab sich dann, daß der Bote das schon fast verzweifelt herbeigesehnte Päckchen zu der Zeit ablieferte, als ein rauschendes Fest und ein Mimenspiel anstanden. Doch ist es der bezaubernden Shermin gelungen mit ihren engelsgleichen Händen in ihrem Friedrichshainer Kessel ein gar köstlich duftendes Kleinod zu erschaffen. Liebe Shermin, ich danke Dir ganz herzlich für Dein Paket, auch dafür, daß Du es noch ein zweites Mal geschickt hast. Ich freue mich sehr über den super sicher verpackten Inhalt: Kräutersalz und Chai-Sirup habe ich schon probiert...hatte ich irgendwo erwähnt, daß ich ein Salz- und Teejunkie bin? I'm loving it :) Die Spicy Nuts hebe ich eingedenk Deines Hinweises für eine ruhige Stunde auf, wo ich sie alle auf einmal und alleine vertilgen werde. Das Apfel-Birnen-Zwiebel-Chutney schreit nach etwas Gegrilltem, also nach Hühnchen vom Markt am Wochenende ;) Und dann hast Du Dir noch eine Bürde aufgeladen, mich von Stollen überzeugen zu wollen, so ich doch sehr kritisch mit Rosinen (und schon gar gebackenen) bin. ABER ich habe Schlange und Entenschwimmhäute gegessen, also werde ich ihn zusammen mit Herrn R. probieren, sobald er aus dem Reich der Mitte wieder kommt. (Auch wenn er jetzt 2 Wochen durchgezogen ist, meinst Du, er hält sich noch 2 weitere Wochen?) Eines mußt Dir mir aber noch erklären, was hat es mit Bella auf sich? Man entschuldige bitte, die schlechte Bilderquali (morgens dunkel, abends dunkel). Saturday, October 30. 2010 Gehn wir in den Garten, schütteln wir die Birn'Posted by Sabrina in Es(s)-BarComments (2) | Trackbacks (0)
Der Gärtnerblog hat in diesem Monat die Birne zur König seines monatlichen Events erkoren.
![]() Ein bißchen eingeschüchtert war ich ja schon, als ich einen Blick auf die bereits eingerichteten Beiträge geworfen habe, aber im Endeffekt hat mir mein Rezept -auch wenn es an sich ziemlich simpel ist- so gut geschmeckt, daß ich es niemandem vorenthalten wollte. Für die Pfannkuchen habe ich 1 Ei mit 50g Mehl verrührt, mit Salz und Muskatnuss gewürzt, 100ml Milch dazugeben und das Ganze 20min. quellen lassen. In der Zeit habe ich eine aromatische Birne entkernt und in dünne (!) Scheiben geschnitten. Die Pfannkuchen wurden in Butterschmalz gebacken. Wenn sie leicht anziehen sollte man die Birnenschnitze drauflegen. Den Moment hatte ich bei ersten Pfannkuchen verpaßt. Wenn man die Birnen dann auflegt und etwas Teig nachgießt, paßt das auch. Die Birnen zuerst in die Pfanne zugeben und dann den Teig darübergeben, ist auch eine blöde Idee. Mir ist der zweite Pfannkuchen damit auseinander gefallen. Pfannkuchen auf Teller gleiten lassen, zerbröselten Blauschimmelkäse draufgeben (ich hatte St.Agur, der für alles andere zu kräftig war, aber hier super paßte). Ich habe noch etwas gewürfelte und knusprig gebratene Salami und gerösteten Buchweizen daraufgegeben und die Pfannkuchen zugeklappt. Pur, ohne alles -ein Genuß! Inspiriert war das Rezept von diesem hier. Saturday, October 30. 2010
Es ist mal mehr oder weniger kalt, Herr R. weilt für geraume Zeit in Shanghai und somit kann ich kochen was ich will -und ich will was wärmendes.
Vor einiger Zeit hatte mich ein Blog (Kuriositätenladen? Genial lecker?) an die Parmesansuppe von Mälzer erinnert. Parmesanreste hatte ich nicht wirklich viel, dafür ganz viele andere. Vor allem Bergkäse. Und weil ich mir schon nicht vorstellen konnte, daß die Parmesanenden schmelzen, sollte das ja mit "normalem" Käse kein Problem sein. Das Vorgehen war dem hier sehr ählich. Habe alle Mengen bis auf Käse und Kartoffeln halbiert und der Milch noch etwas (ok, ok, die Hälfte) Sahne dazugegeben. Gemüse- statt Hühnerbrühe und keinen Rosmarin genommen. Da meine Käsestücke zum Teil noch recht hart waren, habe ich nicht nur die Küche ordentlich eingesaut, sondern auch lange pürieren müssen. Es wurde trotz einiger verbliebener, knuspriger Käsestückchen die wohl cremigste Suppe, die ich je gegessen habe. Dazu gabs noch vorgetoaste, in Butterschmalz, Salz und Zimt ausgebackene Croutons, die ich auch vor kurzem in einem Blog gefunden hab. Paßten ganz phantastisch. Nächste Mal evtl. noch etwas Zucker dazu. Tuesday, June 15. 2010
Das Spargelevent des Gärtnerblogs habe ich knapp verpaßt, aber dieses Jahr enorm viel Spargel gekocht und auch die Hollandaise- Zubereitung verfeinert (Armmuskeltraining ;)
Es gab viele leckere Sachen...und noch viel mehr die ausprobiert werden wollen. Dummerweise ist die Spargelsaison so gut wie vorbei (sagt man so). Deshalb schnell nochmal Spargel kaufen und diese Tarte als Take Away überall hin mitnehmen: Grüne Spargeltarte mit Kirschtomaten Dazu braucht man (Teig):
Für den Teig werden Mehl, Salz, ein Ei und 100 g Butter verkneten und kalt gestellt. Während dessen den Spargel schälen. Wie gewohnt kochen (bißfest) oder in Salzwasser mit restlicher Butter aufkochen, 10 Minuten garen. Gut abtropfen und etwas ablühlen lassen. Teig ausrollen und in die gefettete, mehlierte Form geben. Boden mit der Gabel mehrfach einstechen und bei 200 Grad 15 Minuten vorbacken (am besten eher unten). Spargel in mundgerechte Stücke schneiden. Milch mit Crème fraîche und Kräutern. Mit restlichen Eiern verquirlen. Salzen und pfeffern. Den Spargel und die Tomaten dekorativ auf dem Teig verteilen. Die Eiermilch darübergießen. Dann weitere 20–25 Minuten garen. Den Gorgonzola zerbröckeln und auf der Tarte verteilen, weitere 10 Minuten backen. Wir fanden die Tarte sehr lecker, aber einhellige Meinung als sie warm war: schmeckt sehr gesund. Das hat sich dann, Gott sei Dank, gelegt, als sie kalt war. Deshalb empfehlen wir sie uneingeschränkt als Essen für unterwegs ![]() Die Tomaten haben prima dazu gepaßt. Lecker wäre sicher auch grüner Spargel und Parmesan. Der Gorgonzola war fast etwas stark für den Spargel. Der Teig war nach einiger Zeit im Kühlschrank steinhart, ließ sich dafür aber prima vorbacken ohne jegliche Erbsen und so. Der Kerbel war eigentlich zur Deko gedacht, aber war so unansehnlich, daß man ihn nur noch verwurschten konnte, harmonierte gut mit dem Rest. Das scharf angebratene und gewürzte Huhn war auch lecker dazu, ist aber fürs unterwegs essen entbehrlich. Tuesday, May 11. 2010
Ich bin kein Frühstücksmensch. Am Wochenende kommt es vor, daß ich bis mittags, manchmal nachmittags nichts esse.
Aber wenn dieser Kochblog ein Jubiläum hat, will ich da mal eine Ausnahme machen :) Und weil diese kleinen Leckerlis schnell gemacht und obendrein noch ziemlich lecker sind, stelle ich sie auf die große und schon reich gedeckte Tafel: Pizzaschnecken Für den Teig braucht man:
Zuerst die Füllung schnippeln (geht auch gut am Vortag), d.h. die Zwiebeln, die Ananas und den Schinken fein würfeln. Den Käse reiben. Die Petersilie waschen und fein hacken. Während der Ofen auf 180°C vorheizt, aus den genannten Zutaten einen glatten Teig kneten. Auf bemehlter Unterlage in 2 Portionen dünn ausrollen. Die rechteckigen Teigplatten mit dem Tomatenpüree bestreichen, rundum einen Rand von 1cm freilassen, sonst kriegt man die Rollen nachher nicht zu. Je nach Zutaten salzen und pfeffern. Mit den restlichen Zutaten bestreuen. Teig von der Längsseite vorsichtig einschlagen und zur Schnecke aufrollen. Das Ende gut fest drücken. Vorsichtig in 1cm breite Stücke säbbeln, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verfrachten (Bröselgefahr!), leicht andrücken. Ca. 20- 25 min. backen, bis die Schnecken goldbraun sind. Man kann die Schnecken (lau)warm oder, wenn man einen eisernen Willen hat, kalt essen. Statt Schinken sind die Schnecken auf den Fotos mit Pfeffersalami (aus der ganzen Wurst) und Ananas gefüllt. Zur Salami passen auch gut frische Champignons, Paprika oder Oliven. Nur muß man aufpassen, daß das Ganze nicht zu trocken wird. Die saftigste Kombi ist die mit Ananas. Im Originalrezept aus diesem Buch werden die Schnecken mit Cheddar zubereitet, junger, mittelalter oder alter Gouda, diverse Bergkäse oder Ziegengouda eignen sich ebenfalls prima. Die Petersilie ist entbehrlich. Ich hoffe, den Brunchteilnehmern schmecken sie genau so gut wie meinen Freunden, die sich die Pizzaschnecken schon zu allen möglichen Anlässen wünschten. Gratulation zum 55. Blogevent, liebe Zorra, lieber Kochtopf! Friday, November 27. 2009
Rosa hat auch diesen unnovemberlichen November keine Mühen gescheut und die Adressen für das DFssgF in der Lostrommel verrührt.
![]() Ich lese schon einige Zeit gespannt, wer von wem sein Päckchen erhalten hat. Gestern war es dann so weit, auch mein Päckchen ist da. Gesendet wurde es von Alex vom kleinen Kochstudio, einem Blog, den ich erst im Laufe der Aktion kennengelernt hab. Er hat mir, wie er selbst auf einer Postkarte schrieb, ein ziemlich buntes Freßpaket aus dem Rheinland gepackt: Zu sehen: 1 Flasche Kölsch -ich bin gespannt, bisher habe ich eher Altbier getrunken 'duckundweg' ;) 1 Döschen schwarze Oliven -da schwebt mir schon ein Rezeptvor 1 Päckchen rote Linsen -hmm, Linsensuppe 1 rote Beete -auch da bin ich gespannt, hab ich noch nie selbst zubereitet 1 Petersilienwurzel -da freut sich Herr R. schon auf Suppe. Ob ich ihn von Pürree überzeugen kann? 1 Fläschchen selbstgemachter Vanille- Cachaca -den werd ich gleich heut Abend mal probieren 3 Päckchen Tang- Getränkepulver aus Australien –das wird hart für mich, wo ich mir Limos u.ä. vor vielen Jahren abgewöhnt hab :) bunte Chilies aus eigenem Anbau -prima Vielen Dank, lieber Alex, für Dein buntes Potpourri. Du hast ziemlich genau ins Schwarze getroffen und ich freu mich sehr über Dein Paket. Mein Paket wird morgen rausgehen. Nachdem die Idee gereift sind, müssen es jetzt noch die "Produkte". Saturday, October 24. 2009
Barbara hat auf Ihrer Seite gebeten, einen Blick aus den Blick aus den Küchenfestern dieser (Blogger-) Welt werfen zu dürfen.
Die ganze Woche über hab ich viele interessante Ausblicke und Geschichten verfolgt (Zusammenfassung hier) Momentan bin ich selten in unserer Küche, weil ich mich zu sehr über den Dreck meiner Mitbewohner ärgere, aber dennoch lohnt sich der Blick aus unseren Fenstern, auch bei Frostwetter kurz vorm Arbeiten gehn. Zur südwestlichen Seite schaut man auf unseren verbauten Hinterhof, wenn man den Blick etwas hebt jetzt Bahnhof und Busbahnhof, was nicht immer unbedingt schön ist, v.a. weil auch noch die Altstadtumgehungsstraße vorbeiführt. Etwas weiter hinten sieht man den Berg, der sich vom Neckar ziemlich steil erhebt. Aus diesem Fenster sieht man oft spannende Gewitter und kann am besten nachdenken -aber vorsicht, daß das Essen dabei nicht anbrennt! Aus dem nordöstlichen Fenster sieht man auf eine Tiefgaragenausfahrt, eine Fahrschule, darüber ein Altenwohnstift, bei dessen Anblick einem mitunter das Essen im Hals stecken bleibt -ich sag nur Notarzt und Wiederbelebung. Schaut man etwas weiter nach Norden aus dem Fenster kommt man zum Ausblick, der den eigentlich Clou der Wohnung ausmacht: der Blick auf die Weinberge Zu jeder Jahreszeit schön anzuschauen, im Sommer und Herbst mit den schönsten Sonnenuntergangsstimmung (allerdings ohne die Sonne direkt zu sehen) Danke Barbara für die Anregung zu den vielen interessanten Ein- und Ausblicken. Friday, February 20. 2009 Von tierischen Kohlensäuren und frischen KirchenPosted by Sabrina in Denkbar, SammelsuriumComments (0) | Trackbacks (0)
Daß der Saarländer an sich etwas seltsam ist, wissen die meisten durch die Ausstrahlung der "Heinz Becker"- Serie im Fernsehen.
Daß er allerdings auch noch seltsame Vorlieben hat, sieht man an der Verwendung des Schwenkers zum Grillen. Auch in den 9 Jahren Gymnasium konnte ich das Wesen des Saarländers nie ganz ergründen und von daher war ich auch nicht verwundert, als ich beim Besuch des Flammkuchenhauses in Saarbrücken auf folgenden Eintrag in der Getränkekarte gestoßen bin: Interessieren würde mich allerdings die Herstellung des Kirchenaromas...Wird dafür der Wein in der Saarbrücker Ludwigskirche gelagert? Werden Schweißtücher von Pfarrern extrahiert? Oder gar Holocaustleugner ausgepresst? ;) Nicht minder spannend fand ich auch diesen Wein: Sunday, February 15. 2009
Für das Mittagessen ist diese Sammelsurium oft eine gute Inspirationsquelle.
Diese Kartoffelsuppe ist für mich ein Eintopf und auch nicht wie ausgelobt spezifisch serbisch, aber sie kam außergewöhnlich gut an, deswegen darf sie am ![]() teilnehmen. Für 4- 5 Mittagshungrige braucht man:
Während dessen (und das widerspricht eindeutig dem Eintopfgedanken) gehackte Zwiebel und Knoblauch in einem Topf bräunen, Hackfleisch dazu geben, kross braten und großzügig mit Paprikapulver bestäuben. Das Hackfleisch, die Paprika und ggf. etwas scharfes Tomatenmark/ etwas Chili kurz vor Garende zu den Kartoffeln geben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Um das ganze doch als Eintopf zu tarnen, könnte man auch das Hackfleisch vorm Kochen der Kartoffeln im gleichen Topf anbraten ;) Ich hab noch einmal kurz den Pürierstab reingehalten, um das ganze etwas sämig zu gestalten. Meine Kollegen hätte sich noch über den ein oder anderen Debreziner gefreut, waren aber auch so begeister von der deftigen Komposition. |
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